Johanna Schwarz

Johanna Schwarz

Künstlerin und Kunstvermittlerin

Der Arbeit von Johanna Schwarz liegt das Studium der Freien Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf in den Bildhauerklassen von Prof. Timm Ulrichs und Prof. Fritz Schwegler zugrunde. Während des Studiums war sie Stipendiatin der Künstlerförderung des Cusanuswerkes Bonn.

Charakteristisch für ihre Arbeit ist der medienübergreifende Gebrauch künstlerischer Mittel. Inhaltlich bewegt sich die Arbeit im Spannungsfeld von Melancholie und Ironie. Das Medium ergibt sich aus der jeweiligen Idee.

Es folgten nach dem Abschluß (Akademiebrief) als Meisterschülerin im Jahr 2000 zahlreiche Stipendien, unter anderem das Wilhelm-Lehmbruck Stipendium der Stadt Duisburg (2001-2003), ein Stipendium der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen und mehrere Residenz- und Atelierstipendien im In- und Ausland, beispielsweise in Schöppingen, Zürich und Genf. Regelmäßig zeigt sie ihre Arbeiten in Museen, Galerien und Kunstvereinen.

Parallel ist Johanna Schwarz als Kunstvermittlerin tätig. Beruflich haben sich beide Richtungen ideal ergänzt. In den letzten Jahren hat sie unter anderem an der Hochschule der Künste Zürich, an der Hochschule der Künste Bern und an der TU Dortmund gelehrt. Seit 2010 ist sie Mitarbeiterin in der künstlerischen Praxis im Bereich Plastik/Dreidimensionales Gestalten am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen.

Neben ihren Lehrtätigkeiten an Hochschulen hat sie sich in verschiedenen Institutionen und freien Projekten engagiert, unter anderem als freie Mitarbeiterin in der Stiftung Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg und bei Schule&Kultur in Zürich. Es gab zudem diverse Projekte im Bereich Bühnenbild/Kostüm.

Seit Januar 2014 ist Johanna Schwarz Atelier-Mitglied im Kunsthaus Essen, wo sie unter anderem in der Kuratorengruppe tätig ist.

Im Winter 2015/16 absolvierte sie ein dreimonatiges Werkstipendium für Videokunst des Onomato-Künstlervereins in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Düsseldorf.

Im Jahr 2016 hat Johanna Schwarz an einem Mentoring-Programm der Universität der Künste Berlin teilgenommen. Es richtet sich an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die mit herausragenden Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht haben und versteht sich als Förderung exzellenten Nachwuchses. Es dient dazu, hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen verstärkt für Professuren an Kunsthochschulen und Universitäten zu gewinnen. Ab April 2017 übernimmt Johanna Schwarz eine einjährige Vertretungs-Professur an der Universität Siegen.